ADHS bei Frauen: Symptome, Diagnose und Hilfe in der Schweiz

Veröffentlicht am: 01. Oktober 2025

Verfasst von

Dirk Sikorski, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie bei klaro-ADHS, Porträt aus der Praxis im Greencity Zürich

Dirk Sikorski

Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Dirk Sikorski ist Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit Stationen u. a. am Universitätsspital Zürich und im Sanatorium Kilchberg. Sein Schwerpunkt ist die medikamentöse ADHS-Behandlung bei Erwachsenen.

Inhaltsverzeichnis

Viele Frauen mit ADHS merken erst spät im Leben, dass hinter Erschöpfung, Chaos und Selbstzweifeln mehr stecken könnte als Charakter oder fehlende Disziplin. Das typische Bild vom zappeligen Jungen passt auf sie oft nicht. In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Symptome bei Frauen häufig sind, warum die Diagnose oft spät kommt, was über Hormone bekannt ist, wie die Abklärung in der Schweiz abläuft und was helfen kann.

Kurz erklärt: ADHS bei Frauen zeigt sich häufig über Unaufmerksamkeit, innere Unruhe, Chaos im Alltag und starke Gefühle, weniger über sichtbare Hyperaktivität. Deshalb wird sie oft übersehen oder mit Depression, Angst oder Erschöpfung verwechselt und erst im Erwachsenenalter erkannt. Die Beschwerden sind nicht schwächer, nur weniger auffällig. Ob ADHS vorliegt, klärt eine ärztliche Abklärung, kein Selbsttest.

Welche ADHS-Symptome sind bei Frauen typisch?

Bei Frauen steht häufiger die Unaufmerksamkeit im Vordergrund als die Hyperaktivität. Eine Übersichtsarbeit beschreibt, dass bei Mädchen eher Unaufmerksamkeit mit innerer Belastung auffällt, bei Jungen eher Hyperaktivität und Impulsivität mit nach aussen gerichtetem Verhalten. Die Symptome zeigen sich bei Frauen weniger offen, sind aber trotzdem beeinträchtigend (Hinshaw et al., 2022). Ähnlich beschreibt es eine Expertenempfehlung: Frauen zeigen im Durchschnitt weniger Hyperaktivität und Impulsivität, und der unaufmerksame Typ ist häufiger (Young et al., 2020). Viele Frauen berichten von Erfahrungen wie diesen:

  • Innere Unruhe und Gedankenkreisen: Der Kopf kommt kaum zur Ruhe, auch wenn der Körper still sitzt.
  • Konzentrationsprobleme trotz hoher Intelligenz: Aufgaben bleiben liegen, im Gespräch geht der Faden verloren.
  • Mühe, den Alltag zu strukturieren: Termine, Papierkram, Haushalt und Zeitplanung kosten unverhältnismässig viel Kraft.
  • Starke emotionale Schwankungen: Reizbarkeit, schnelle Überforderung, intensive Gefühle.
  • Selbstzweifel und Scham: das Gefühl, trotz grosser Anstrengung nie gut genug zu sein.
  • Reizüberflutung und Erschöpfung: Lärm, Gespräche oder viele Termine laugen schnell aus.

Viele Betroffene beschreiben, dass sie sich schon als Kind „anders“ gefühlt haben und als sehr sensibel, verträumt oder chaotisch galten. Dahinter kann eine ADHS stecken, die nie abgeklärt wurde, muss es aber nicht. Wie sich die Symptome bei Männern äussern können, erklären wir in einem eigenen Beitrag.

Warum wird ADHS bei Frauen so oft spät erkannt?

Weil das klassische Bild nicht passt, Frauen ihre Schwierigkeiten häufig kompensieren und die Beschwerden leicht für etwas anderes gehalten werden. ADHS wurde lange vor allem bei Jungen erforscht. Mädchen erfüllen die Diagnosekriterien nur etwa halb so oft wie Jungen, im Erwachsenenalter gleicht sich das Verhältnis weitgehend an. Die Autorinnen und Autoren sehen darin einen Hinweis auf Unterdiagnostik bei Mädchen und Frauen (Hinshaw et al., 2022). Eine Expertenempfehlung spricht von mangelnder Wahrnehmung und Überweisungsverzerrung (Young et al., 2020).

Bereich Häufiges Muster bei Mädchen und Frauen Häufiges Muster bei Jungen und Männern
Im Vordergrund Unaufmerksamkeit, innere Unruhe Hyperaktivität, Impulsivität
Begleitende Probleme eher nach innen gerichtet: Ängste, Niedergeschlagenheit, Selbstzweifel eher nach aussen gerichtet: Verhaltensprobleme
Wirkung auf das Umfeld weniger auffällig, wird leichter übersehen auffälliger, wird eher bemerkt

Das sind Tendenzen und keine Regeln: Es gibt Frauen mit viel Hyperaktivität und Männer mit überwiegender Unaufmerksamkeit. Ausserdem tragen mehrere Faktoren zur späten Diagnose bei:

  • Kompensation und Maskierung. Viele Frauen gleichen ihre Schwierigkeiten mit Perfektionismus, Überanpassung und viel Mehraufwand aus. Solche Ausgleichsstrategien können die ADHS verdecken (Young et al., 2020).
  • Fehldiagnosen. Frauen werden häufig wegen Depression oder Angst behandelt, während die ADHS unerkannt bleibt (Quinn & Madhoo, 2014).
  • Rollenerwartungen. Von Frauen wird häufig erwartet, Organisation und Haushalt im Griff zu haben. Schwierigkeiten werden dann eher als persönliches Versagen gedeutet. Für Frauen zeigt eine Übersichtsarbeit, dass unerkannte ADHS mit tiefem Selbstwert zusammenhängen kann und dass die Diagnose später oft als Erleichterung erlebt wird (Attoe & Climie, 2023).

Welche Rolle spielen Zyklus, Schwangerschaft und Wechseljahre?

Viele Frauen berichten, dass ihre Symptome im Zyklus schwanken, die Studienlage dazu ist aber noch begrenzt. Es ist bekannt, dass Östrogene eine wichtige Rolle für Entwicklung und Anpassungsfähigkeit der Dopamin-Nervenzellen im Mittelhirn spielen, und das Dopaminsystem ist bei ADHS zentral. Eine Fallstudie beschrieb eine Verstärkung der Symptome vor der Periode. In der Fachliteratur wird zudem diskutiert, dass die Behandlung im Zyklusverlauf angepasst werden müsste (Quinn & Madhoo, 2014). Dies sind Hinweise und keine gesicherten Regeln, und nicht jede Frau erlebt solche Schwankungen.

Auch in Schwangerschaft, nach der Geburt und in den Wechseljahren berichten manche Frauen von veränderten Beschwerden. Dazu können wir keine belegten Aussagen machen. Wenn Du merkst, dass Konzentration und Stimmung stark mit Deinem Zyklus oder einer Lebensphase zusammenhängen, sprich es in der Abklärung an. Wenn Du schwanger bist oder es werden möchtest, besprich Medikamente immer mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt und verändere nichts auf eigene Faust.

Welche Begleiterkrankungen und weiteren Themen gibt es?

Häufig sind innere Belastungen wie Depression und Angst. Eine Expertenempfehlung beschreibt bei Frauen mit ADHS mehr nach innen gerichtete Störungen wie emotionale Probleme, Angst und Depression, ausserdem erhöhte Risiken für Essstörungen und Selbstverletzung (Young et al., 2020). Eine Übersichtsarbeit nennt bei Frauen mit ADHS zudem ein höheres Risiko für Beziehungsschwierigkeiten und Selbstverletzung (Hinshaw et al., 2022). Je nach Fall spielen weitere Themen mit, zum Beispiel Depression und Angststörungen, Burnout und chronische Erschöpfung, Essstörungen, Schlafstörungen oder Traumafolgen.

Wichtig ist, dass bei der Abklärung nicht nur eine dieser Erkrankungen behandelt wird, sondern auch geprüft wird, ob eine ADHS dahintersteckt. Die hohe Rate an Begleiterkrankungen kann die ADHS maskieren (Kooij et al., 2019).

Sexualität, Körpergefühl und Identität

Stilisierte Symbole für Mann und Frau als Sinnbild für Geschlechterunterschiede bei ADHS

Ein selten besprochenes Thema ist der Zusammenhang von ADHS mit Sexualität und Körpererleben. Die Datenlage ist dünn. In einer Online-Befragung im deutschsprachigen Raum begannen Frauen mit ADHS im Schnitt früher mit sexueller Aktivität (14,3 gegenüber 17,0 Jahren), und bei ihnen hingen hypersexuelles und riskantes Verhalten sowie Funktionsstörungen mit emotionaler Dysregulation und Impulsivität zusammen (Gregório Hertz et al., 2022). In einer kleinen Studie mit 221 Frauen aus der Dominikanischen Republik hatten Frauen mit ADHS ein erhöhtes Risiko für Orgasmusstörungen, vor allem zusammen mit einer schweren Depression (Alarcon-Rodriguez et al., 2024). Beide Studien zeigen Zusammenhänge in kleinen Stichproben und keine Diagnosekriterien. Es kann aber entlasten, solche Themen offen anzusprechen, auch in der Abklärung und Therapie.

Aus der Praxis

Häufig sind Frauen schon lange wegen Depression, Angst oder Erschöpfung in Behandlung, bevor jemand nach ADHS fragt. In der Sprechstunde achten wir deshalb darauf, ob die Beschwerden seit der Kindheit bestehen, ob viel Mehraufwand und Perfektionismus nötig sind, um den Alltag zu bewältigen, und ob eine Behandlung bisher nicht ausgereicht hat. Dann fragen wir gezielt nach ADHS.

Wichtig ist uns, auch den Zyklus und Lebensphasen wie Schwangerschaft oder Wechseljahre zu besprechen, ohne daraus vorschnelle Schlüsse zu ziehen. Wie Behandlungen in solchen Phasen passen, klären wir individuell und gemeinsam mit Dir. Viele Frauen unterschätzen, wie viel Kraft die jahrelange Kompensation kostet.

Wie läuft die ADHS-Abklärung bei Frauen in der Schweiz ab?

Die Abklärung erfolgt in der Regel bei einer Fachärztin oder einem Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie mit ADHS-Erfahrung. Eine Übersicht dazu, wer in der Schweiz ADHS diagnostizieren darf, findest Du in unserem Ratgeber. Die europäische Konsensusempfehlung beschreibt als Kern ein strukturiertes Gespräch über Symptome und Beeinträchtigungen über die Lebensspanne, etwa mit dem Interview DIVA 2.0, und bei Bedarf Angaben von Angehörigen, besonders wenn jemand viel kompensiert (Kooij et al., 2019). Der Weg sieht typischerweise so aus:

  1. Verdacht ernst nehmen: zum Beispiel nach einem Selbsttest oder weil Du Dich in Erfahrungsberichten wiedererkennst.
  2. Termin bei einer Fachperson: idealerweise mit Erfahrung bei ADHS im Erwachsenenalter und bei Frauen.
  3. Ausführliches Gespräch: Kindheit, Schulzeit, Familiengeschichte und heutige Belastungen werden besprochen.
  4. Fragebögen und Testverfahren: ergänzend zum Gespräch.
  5. Abgrenzung zu anderen Erkrankungen: zum Beispiel Depression, Angststörungen oder Autismus.
  6. Besprechung des Ergebnisses und Planung der Behandlung.

Bei uns erfolgt die Abrechnung über die Grundversicherung (OKP) bei entsprechender Anordnung. Details dazu erklären wir im Beitrag zur Abrechnung über die Grundversicherung. Informationen zur Abklärung bei uns findest Du auf der Seite zur ADHS-Diagnostik, auch für die Standorte Zürich und Biel/Bienne.

ADHS-Test für Frauen: Was ein Selbsttest kann

Ein Selbsttest kann ein erster Anstoss sein, ersetzt aber keine Diagnose. Wenn Du Dich in den Fragen nicht ganz wiederfindest, kann das daran liegen, dass ADHS bei Frauen häufiger unaufmerksam als hyperaktiv ist (Hinshaw et al., 2022). Ein ADHS-Selbsttest für Erwachsene hilft, Beschwerden einzuordnen. Ob eine ADHS vorliegt, klärt eine Fachperson in einer ausführlichen Abklärung.

Wie wird ADHS bei Frauen behandelt?

Frau sitzt überfordert auf dem Sofa und hält sich den Kopf

Die Behandlung wird individuell zusammengestellt und kombiniert meist mehrere Bausteine. Die europäische Konsensusempfehlung empfiehlt Psychoedukation, Medikamente und kognitive Verhaltenstherapie als Ergänzung (Kooij et al., 2019), und die Expertenempfehlung zu Frauen betont medikamentöse und psychologische Behandlung im Rahmen eines Lebensspannen-Ansatzes (Young et al., 2020). Auch im Erwachsenenalter ist ADHS also gut behandelbar. Mögliche Bausteine sind:

  • Psychoedukation: die eigene Funktionsweise verstehen, in Einzelgesprächen oder Gruppen.
  • Psychotherapie: etwa Verhaltenstherapie, die bei Alltag, Emotionsregulation und Selbstwert unterstützt (siehe Therapieformen). Eine Meta-Analyse fand für kognitive Verhaltenstherapie bei Erwachsenen eine deutliche Verbesserung im Vorher-nachher-Vergleich, im Vergleich mit Kontrollgruppen fiel der Effekt kleiner aus (Knouse et al., 2017).
  • Coaching: Alltag strukturieren, Prioritäten setzen, Zeitmanagement.
  • Medikamente: Ob und welche Medikamente sinnvoll sind, besprichst Du mit der behandelnden Fachperson. Auch Ansätze ohne Medikamente sind möglich.
  • Austausch mit anderen Betroffenen: zum Beispiel in Selbsthilfegruppen.

Für viele Frauen ist es entlastend, sich nicht mehr an „neurotypischen“ Massstäben zu messen, sondern ihre Stärken zu erkennen und den Alltag darauf abzustimmen. ADHS ist keine Charakterschwäche, sondern eine neurobiologisch mitbedingte Besonderheit. Partnerinnen und Partner, Familie und Arbeitgeber können entlasten, wenn sie verstehen, was hinter den Schwierigkeiten steckt.

Wann solltest Du Dir Hilfe holen?

Wenn Du Dich in den Beschreibungen wiedererkennst und die Beschwerden seit Langem bestehen, lohnt sich eine Abklärung. Auch wenn Du wegen Depression oder Angst behandelt wirst und Dich trotzdem nicht besser fühlst, kann es sinnvoll sein, ADHS mit abklären zu lassen.

Als ersten Anhaltspunkt kannst Du unseren kurzen Selbstcheck für Erwachsene nutzen. Das Ergebnis ist ein Hinweis und keine Diagnose, kann Dir aber helfen, das Gespräch mit einer Ärztin oder einem Arzt vorzubereiten.

Bei Suizidgedanken, Selbstverletzung oder in einer akuten Krise wende Dich sofort an die Dargebotene Hand (143, rund um die Uhr), an den Rettungsdienst (144) oder an Deine Hausärztin bzw. Deinen Hausarzt oder den Notfall. Du musst das nicht allein durchstehen.

Häufige Fragen zu ADHS bei Frauen

Kann man ADHS als Frau erst mit 30, 40 oder später bekommen?

ADHS beginnt in der Kindheit, wird bei Frauen aber oft erst im Erwachsenenalter erkannt. Der Eindruck, dass Beschwerden plötzlich auftreten, kann entstehen, wenn bisher gelungene Kompensation (Young et al., 2020) bei mehr Belastung, etwa durch Beruf, Familie oder neue Lebensphasen, nicht mehr ausreicht. Ob eine ADHS oder eine andere Ursache vorliegt, klärt eine Abklärung.

Warum wird ADHS bei Frauen mit Depression oder Angst verwechselt?

Weil sich die Beschwerden überschneiden und bei Frauen oft innere Belastungen im Vordergrund stehen. Frauen mit ADHS haben ausserdem häufiger Depression und Angst zusätzlich (Young et al., 2020). Wird nur die Depression behandelt, bleibt eine zugrunde liegende ADHS möglicherweise unerkannt. Deshalb sollte bei der Abklärung gezielt danach gefragt werden.

Beeinflussen Hormone die ADHS-Symptome?

Möglicherweise. Östrogene beeinflussen die Dopamin-Nervenzellen, und manche Frauen erleben Schwankungen im Zyklus. Die Studienlage ist aber begrenzt, und nicht jede Frau bemerkt etwas (Quinn & Madhoo, 2014). Wenn Du solche Muster bemerkst, notiere sie einige Wochen und bespreche sie mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.

Ist ein ADHS-Selbsttest für Frauen verlässlich?

Nur als Hinweis. Ein Selbsttest zeigt, ob Beschreibungen zu Dir passen, stellt aber keine Diagnose. Für die Diagnose braucht es ein ausführliches Gespräch über Kindheit, Alltag und mögliche andere Erklärungen. Mehr dazu im Beitrag zum Selbsttest für Erwachsene.

Fazit: ADHS bei Frauen braucht mehr Sichtbarkeit

ADHS bei Frauen wird häufig spät erkannt, weil sie sich anders zeigt als bei Männern: leiser, innerlicher und oft von Erschöpfung, Ängsten oder Niedergeschlagenheit überlagert. Eine fundierte Abklärung kann Klarheit schaffen und den Weg zu einer passenden Behandlung öffnen. Das kostenlose Erstgespräch mit unserem Beratungsteam ist ein erster Schritt. Wie eine Abklärung bei uns abläuft, erfährst Du auf der Seite zur ADHS-Diagnostik.

Quellen

  • Hinshaw, S. P., Nguyen, P. T., O’Grady, S. M. & Rosenthal, E. A. (2022). Annual Research Review: Attention-deficit/hyperactivity disorder in girls and women: underrepresentation, longitudinal processes, and key directions. Journal of Child Psychology and Psychiatry. doi.org
  • Young, S. et al. (2020). Females with ADHD: an expert consensus statement taking a lifespan approach providing guidance for the identification and treatment of attention-deficit/hyperactivity disorder in girls and women. BMC Psychiatry. link.springer.com
  • Quinn, P. O. & Madhoo, M. (2014). A review of attention-deficit/hyperactivity disorder in women and girls: uncovering this hidden diagnosis. Primary Care Companion for CNS Disorders. psychiatrist.com
  • Attoe, D. E. & Climie, E. A. (2023). Miss. Diagnosis: a systematic review of ADHD in adult women. Journal of Attention Disorders, 27(7). sagepub.com
  • Kooij, J. J. S. et al. (2019). Updated European Consensus Statement on diagnosis and treatment of adult ADHD. European Psychiatry, 56, 14-34. sciencedirect.com
  • Gregório Hertz, P. et al. (2022). Sexuality in adults with ADHD: results of an online survey. Frontiers in Psychiatry, 13. frontiersin.org
  • Alarcon-Rodriguez et al. (2024). The relationship between female orgasmic disorder, attention-deficit/hyperactivity disorder, and depression in Dominican women. The Journal of Sexual Medicine, 21(7). academic.oup.com
  • Knouse, L. E., Teller, J. & Brooks, M. A. (2017). Meta-analysis of cognitive-behavioral treatments for adult ADHD. Journal of Consulting and Clinical Psychology. PubMed

Medizinisch geprüft von

Barbara Siskovičová, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie bei klaro-ADHS, Porträt aus der Praxis im Greencity Zürich

Barbara Siskovičová

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Barbara Siskovičová ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, spezialisiert auf die Abklärung und Behandlung von ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen. Sie prüft die medizinischen Inhalte auf klaro-adhs.ch.

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