Warum Menschen mit ADHS oft unter Schlafproblemen leiden

Veröffentlicht am: 01. Oktober 2025

Verfasst von

Barbara Siskovičová, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie bei klaro ADHS, Porträt aus der Praxis im Greencity Zürich

Barbara Siskovičová

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie
Barbara Siskovičová ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie mit langjähriger Erfahrung in der Abklärung und Behandlung von ADHS und Autismus-Spektrum-Störungen, zuletzt als Oberärztin einer spezialisierten ADHS-Praxis.

Inhaltsverzeichnis

Viele Menschen mit ADHS kennen dieses Muster: Der Tag war anstrengend, der Körper fühlt sich müde an, doch kaum liegst Du im Bett, beginnt das Gedankenkarussell. Aufgaben werden durchgegangen, Gespräche nachträglich analysiert, Gefühle neu durchlebt. Das ist weder mangelnde Disziplin noch „Zuvieldenken“. In diesem Ratgeber erfährst Du, welche Ursachen Schlafprobleme bei ADHS haben können, was die Forschung dazu sagt und wann sich eine ärztliche Abklärung lohnt. Wenn Du vor allem wissen möchtest, was im Alltag hilft, findest Du das im Beitrag ADHS und Schlafstörungen: Ursachen und Lösungen.

Kurz erklärt: Menschen mit ADHS haben häufiger Schlafprobleme, weil mehrere Faktoren zusammenkommen können: eine verzögerte innere Uhr, kreisende Gedanken und Gefühle am Abend, Reizempfindlichkeit, Nebenwirkungen von ADHS-Medikamenten und Begleiterkrankungen wie Depression, Angst oder Schlafapnoe. Je nach Studie berichten etwa 25 bis 55 Prozent der Betroffenen von Schlafproblemen. Welche Ursache bei Dir im Vordergrund steht, lässt sich nur im Einzelfall und ärztlich klären.

Wie eng hängen ADHS und Schlafprobleme zusammen?

Eine Frau schläft erschöpft auf einem grauen Sofa, ihr Gesicht auf ein Kissen gedrückt. Plötzliche Erschöpfungsphasen können bei Menschen mit ADHS vorkommen.

Der Zusammenhang ist gut belegt, die genauen Zahlen unterscheiden sich aber je nach Studie. Ein Übersichtsartikel nennt Häufigkeiten von etwa 25 bis 55 Prozent (Hvolby, 2015). In einer Auswertung vieler Übersichtsarbeiten zeigten alle einen deutlichen Zusammenhang zwischen ADHS und Schlafschwierigkeiten (French et al., 2024). Bei Erwachsenen fand eine Metaanalyse, dass sie deutlich mehr Schlafprobleme berichten als Vergleichspersonen. Objektive Messungen mit Aktimetrie zeigten Unterschiede bei der Einschlafdauer und der Schlafeffizienz, im Schlaflabor aber nicht. Die Autorinnen und Autoren empfehlen, Schlaf im Gespräch systematisch zu erfragen (Díaz-Román et al., 2018).

Es entsteht schnell ein Teufelskreis: Schlechter Schlaf kann Konzentration, Reizbarkeit und Gefühlsregulation verschlechtern, und ausgeprägte Symptome erschweren das Abschalten am Abend. Zahlen zeigen einen Zusammenhang, aber nicht, was Ursache und was Folge ist. Auch der umgekehrte Weg ist möglich: Müdigkeit und Unaufmerksamkeit können durch Schlafstörungen entstehen und ADHS ähneln. Die deutschsprachige S3-Leitlinie nennt Schlafstörungen einschliesslich Schlafapnoe deshalb als Differenzialdiagnose (DGPPN et al., S3-Leitlinie ADHS). Mehr zu typischen Mustern findest Du in den Beiträgen Einschlafprobleme bei ADHS und Durchschlafstörungen bei ADHS.

Welche fünf Ursachen sind besonders häufig?

Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Faktoren zusammen. Sie sind keine Diagnose, und meist spielen mehrere zusammen.

Ursache Typischer Hinweis Was ärztlich oder therapeutisch geprüft werden kann
Verzögerte innere Uhr Abends hellwach, morgens kaum aus dem Bett Schlafrhythmus, Licht, ggf. Melatonin in ärztlicher Hand
Gedankenkarussell, Gefühle Grübeln, Sorgen, Einschlafangst Entspannung, Psychotherapie, CBT bei Schlafstörungen
Reizempfindlichkeit Licht, Geräusche, Temperatur stören schnell Schlafumgebung anpassen
ADHS-Medikation Einschlafprobleme oder unruhiger Schlaf im Zusammenhang mit der Einnahme Präparat und Einnahmezeit ärztlich prüfen
Begleiterkrankungen Niedergeschlagenheit, Ängste, Atemaussetzer Abklärung von Depression, Angst, Schlafapnoe

1. Verzögerter Schlaf-Wach-Rhythmus

Viele Erwachsene mit ADHS beschreiben sich als Nachteulen. Dahinter kann eine verzögerte innere Uhr stehen. In einer Studie mit 40 Erwachsenen zeigten diejenigen mit ADHS und Einschlafproblemen eine verzögerte Schlafphase und eine verzögerte Melatoninausschüttung im Vergleich zu den beiden anderen Gruppen (Van Veen et al., 2010). Eine Literaturübersicht kommt zum Schluss, dass bei Erwachsenen mit ADHS verzögerte Rhythmen vorkommen, die einer verzögerten Schlafphasenstörung ähneln, und dass Lichttherapie in einzelnen Studien zu früheren Schlafzeiten führte (Snitselaar et al., 2017).

Das Problem entsteht oft aus dem Zusammenprall von innerer Uhr und Alltag: Wer erst spät müde wird, muss trotzdem früh aufstehen, es entsteht Schlafmangel. Wer abends nicht müde ist, nutzt die Zeit für Bildschirme oder Aufgaben, was den Rhythmus weiter verschieben kann. Ein einfaches Mittel gibt es dafür nicht. In einer randomisierten Studie mit 49 Erwachsenen mit ADHS und verzögerter Schlafphase verschob Melatonin mit oder ohne helles Licht zwar einen Marker der inneren Uhr, aber nicht die tatsächlichen Schlafzeiten. Die Autorinnen und Autoren halten intensives Verhaltenscoaching für nötig (van Andel et al., 2022). Mehr zu Melatonin liest Du im Beitrag Melatonin und ADHS. Bitte setze es nicht in Eigenregie ein, sondern sprich mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt.

2. Gedankenkarussell und emotionale Unruhe

Viele Menschen mit ADHS erleben Gefühle intensiver und länger. Übersichtsarbeiten gehen davon aus, dass Schwierigkeiten mit der Gefühlsregulation bei etwa 30 bis 70 Prozent der Erwachsenen mit ADHS vorkommen (Shaw et al., 2014). In einer Untersuchung mit jungen Erwachsenen erholten sich Personen mit stärkeren ADHS-Merkmalen langsamer von Stress und reagierten stärker mit negativen Gefühlen (Speyer et al., 2023). Dass das abends den Übergang in den Schlaf erschwert, ist plausibel und wird von vielen Betroffenen so beschrieben. Eine eigene Studie, die genau diesen Weg belegt, haben wir für diesen Beitrag nicht geprüft.

In der nächtlichen Stille fehlen äussere Reize, und der Fokus richtet sich nach innen. Selbstzweifel, Sorgen und Unerledigtes melden sich, und der Druck, „endlich einschlafen zu müssen“, wächst. Manche entwickeln dadurch eine Einschlafangst, die das Problem verstärkt. Das ist kein persönliches Versagen. Hilfreich können Entspannungsübungen, ein „Gedanken-Parkplatz“ (Sorgen und To-dos vor dem Zubettgehen aufschreiben) und eine feste Abendroutine sein. Wenn das nicht reicht, kann eine kognitive Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen sinnvoll sein. In einer kleinen Pilotstudie mit 19 Erwachsenen mit ADHS besserte sich die Schlafstörung deutlich, und die ADHS-Symptome leicht. Die Studie hatte keine Vergleichsgruppe, die Ergebnisse sind also vorläufig (Jernelöv et al., 2019). Praktische Regeln stehen im Beitrag Schlafhygiene bei ADHS.

Aus der Praxis

In der Sprechstunde fragen wir zuerst nach Deinen Schlafzeiten an Arbeitstagen und frei und danach, wann Du von selbst müde wirst. So unterscheiden wir, ob eher ein verschobener Rhythmus, eine Insomnie oder eine andere Schlafstörung im Vordergrund steht. Wer sich als Nachteule beschreibt, hat nicht automatisch eine ADHS, und umgekehrt erklärt ADHS nicht jeden schlechten Schlaf.

Wichtig ist uns auch der Blick auf Depression, Angst und Schlafapnoe, denn sie können ähnlich wirken. Bei Schnarchen oder Atempausen, die Angehörige bemerken, klären wir schlafmedizinisch weiter ab. Rückmeldungen zum Schlaf unter Medikation nehmen wir ernst und besprechen sie gemeinsam. Bitte ändere von Dir aus nichts, ohne vorher mit uns zu sprechen.

3. Sensorische Reizempfindlichkeit

Eine junge Frau in Sportkleidung hält sich müde das Gesicht und gähnt. Müdigkeit und Erschöpfung können bei ADHS ein häufiges Begleitsymptom sein.

Manche Menschen mit ADHS beschreiben, dass Licht, Geräusche, Gerüche oder Temperatur im Schlafzimmer sie schneller stören als andere: das Summen eines Ladegeräts, ein schwaches Licht am Handy, das Rauschen der Heizung. Viele Betroffene berichten das so. Eine gesicherte Studie dazu haben wir für diesen Beitrag allerdings nicht geprüft. Praktisch kann es helfen, die Schlafumgebung gezielt zu gestalten: Verdunkelung oder Schlafmaske, Ohrstöpsel oder ein gleichmässiges Rauschen, eine möglichst gleichbleibende Raumtemperatur, Bettwäsche, die sich angenehm anfühlt, und ein verlässlicher Ablauf am Abend. Das ist ein Versuch wert und kostet wenig.

4. ADHS-Medikamente und ihr Einfluss auf den Schlaf

Stimulanzien verbessern tagsüber oft Aufmerksamkeit und Impulskontrolle und können den Schlaf trotzdem beeinflussen. Die Befunde sind aber nicht einheitlich. Eine Übersicht zu Studien bei Erwachsenen fand gemischte Ergebnisse: Im Selbstbericht und teils im Schlaflabor besserte sich der Schlaf, in der Aktimetrie schliefen manche in einigen Studien weniger (Surman & Walsh, 2022). Eine Literaturübersicht beschreibt zudem, dass Stimulanzien bei Erwachsenen mit ADHS die Verzögerung der inneren Uhr verstärken können, obwohl die ADHS-Symptome sich verbessern (Snitselaar et al., 2017).

Was das für Dich bedeutet, hängt vom Präparat, von der Einnahmezeit und von Dir ab. Wenn Du Dein Medikament nimmst und merkst, dass Du schlechter einschläfst, öfter aufwachst oder unruhig schläfst, notiere es in einem Schlaftagebuch und sprich mit Deiner Ärztin oder Deinem Arzt. Medikamente sollten regelmässig überprüft werden, und Änderungen gehören in ärztliche Hand. Ändere Dosis, Einnahmezeit oder Präparat nie selbst. Mehr dazu findest Du im Beitrag Wie ADHS-Medikamente den Schlaf beeinflussen. Wenn Albträume ein Thema sind, hilft der Beitrag Albträume bei ADHS.

5. Begleiterkrankungen: Depression, Angst und Schlafapnoe

ADHS tritt nicht selten zusammen mit anderen Beschwerden auf, die den Schlaf zusätzlich stören. In einer Stichprobe von 252 Erwachsenen mit ADHS erfüllten 44,4 Prozent die Kriterien einer Insomnie. Diese war mit stärkeren ADHS-Symptomen und mit mehr psychischen und körperlichen Begleiterkrankungen verbunden (Fadeuilhe et al., 2021). Depressionen gehen oft mit Ein- und Durchschlafstörungen einher, Ängste mit innerer Unruhe und nächtlichem Grübeln. Bei Schlafapnoe wird der Schlaf durch wiederholte Atemaussetzer zerstückelt, ohne dass man es bemerkt. Bei Kindern mit ADHS fand eine Metaanalyse in Schlaflaboruntersuchungen einen höheren Apnoe-Hypopnoe-Index als bei Kindern ohne ADHS (Cortese et al., 2009).

Wenn mehrere Faktoren zusammenkommen, genügen Schlaftipps allein selten. Eine gute Abklärung schaut deshalb auf ADHS, Stimmung, Ängste und körperliche Schlafstörungen gemeinsam. Praktische Hilfen bei Schlafproblemen findest Du im Beitrag zu den Lösungen aus der Einleitung.

Wann ist ärztliche Abklärung sinnvoll?

Such ärztliche Hilfe, wenn Du länger als einige Wochen schlecht schläfst, tagsüber stark müde bist, Atemaussetzer oder sehr lautes Schnarchen bemerkst, Dich niedergeschlagen oder ängstlich fühlst oder Du den Eindruck hast, dass Deine Medikamente den Schlaf stören. Erste Anlaufstelle kann Deine Hausärztin oder Dein Hausarzt sein, bei Bedarf folgt eine fachärztliche oder schlafmedizinische Abklärung. Bei Suizidgedanken oder in einer akuten Krise ruf bitte sofort die Rettung unter 144 oder die Dargebotene Hand unter 143 an, oder wende Dich an Hausarzt oder Notfallstation.

Häufige Fragen zu ADHS und Schlafproblemen

Wie viele Menschen mit ADHS schlafen schlecht?

Das hängt von Studie, Alter und Messmethode ab. Ein Übersichtsartikel nennt Häufigkeiten von etwa 25 bis 55 Prozent (Hvolby, 2015). In einer Stichprobe von 252 Erwachsenen mit ADHS erfüllten 44,4 Prozent die Kriterien einer Insomnie (Fadeuilhe et al., 2021). Gemeint ist immer ein Zusammenhang. Ob bei Dir eine Schlafstörung vorliegt, klärt eine ärztliche Untersuchung.

Bin ich eine Nachteule oder ist das ADHS?

Beides kann zusammenkommen, muss aber nicht. Nachteulen gibt es auch ohne ADHS, und nicht alle Menschen mit ADHS sind Nachteulen. Bei Erwachsenen mit ADHS und Einschlafproblemen fand eine Studie aber eine verzögerte Schlafphase (Van Veen et al., 2010). Wenn Dein Rhythmus Dich im Alltag stark einschränkt, lohnt sich eine Abklärung.

Kann eine ADHS-Behandlung meinen Schlaf verbessern?

Das ist individuell. Bei Stimulanzien zeigen Studien bei Erwachsenen gemischte Ergebnisse, teils besserer Schlaf im Selbstbericht, teils weniger Schlaf in der Aktimetrie (Surman & Walsh, 2022). Wenn Begleiterkrankungen den Schlaf stören, sind sie ein Behandlungsziel. Eine Anpassung gehört immer in ärztliche Hand.

Hilft Verhaltenstherapie bei Schlafproblemen mit ADHS?

Erste Hinweise sind positiv. In einer Pilotstudie mit 19 Erwachsenen verbesserte eine an ADHS angepasste kognitive Verhaltenstherapie bei Schlafstörungen den Schlaf deutlich, und die ADHS-Symptome besserten sich leicht (Jernelöv et al., 2019). Weil es keine Vergleichsgruppe gab, braucht es weitere Studien. Sprich mit einer Fachperson über diese Option.

Fazit

Schlafprobleme bei ADHS haben meist mehrere Ursachen: die innere Uhr, kreisende Gedanken, Reizempfindlichkeit, Medikamente und Begleiterkrankungen. Das ist kein persönliches Versagen, und es gibt Ansatzpunkte. Wenn Du dauerhaft schlecht schläfst und eine ADHS vermutest, kann eine ADHS-Abklärung ein sinnvoller Schritt sein, bei bestehender Diagnose informiere Dich über die ADHS-Therapie. Das Erstgespräch mit unserem Beratungsteam ist kostenlos.

Quellen

  • Hvolby, A. (2015). Associations of sleep disturbance with ADHD: implications for treatment. ADHD Attention Deficit and Hyperactivity Disorders, 7, 1-18. link.springer.com
  • French, B. et al. (2024). The impacts associated with having ADHD: an umbrella review. Frontiers in Psychiatry. frontiersin.org
  • Díaz-Román, A., Mitchell, R. & Cortese, S. (2018). Sleep in adults with ADHD: systematic review and meta-analysis of subjective and objective studies. Neuroscience and Biobehavioral Reviews. PubMed
  • Van Veen, M. M., Kooij, J. J. S., Boonstra, A. M., Gordijn, M. C. M. & Van Someren, E. J. W. (2010). Delayed circadian rhythm in adults with attention-deficit/hyperactivity disorder and chronic sleep-onset insomnia. Biological Psychiatry, 67(11), 1091-1096. research.vu.nl
  • Snitselaar, M. A., Smits, M. G., van der Heijden, K. B. & Spijker, J. (2017). Sleep and circadian rhythmicity in adult ADHD and the effect of stimulants: a review of the current literature. Journal of Attention Disorders. journals.sagepub.com
  • van Andel, E., Bijlenga, D., Vogel, S. W. N., Beekman, A. T. F. & Kooij, J. J. S. (2022). Attention-deficit/hyperactivity disorder and delayed sleep phase syndrome in adults: a randomized clinical trial on the effects of chronotherapy on sleep. Journal of Biological Rhythms. journals.sagepub.com
  • Shaw, P., Stringaris, A., Nigg, J. & Leibenluft, E. (2014). Emotional dysregulation and attention-deficit/hyperactivity disorder. American Journal of Psychiatry, 171(3), 276-293. PMC4282137
  • Speyer, L. G., Brown, R. H., Ribeaud, D., Eisner, M. & Murray, A. L. (2023). The role of moment-to-moment dynamics of perceived stress and negative affect in co-occurring ADHD and internalising symptoms. Journal of Autism and Developmental Disorders. link.springer.com
  • Jernelöv, S., Larsson, Y., Llenas, M., Nasri, B. & Kaldo, V. (2019). Effects and clinical feasibility of a behavioral treatment for sleep problems in adult attention deficit hyperactivity disorder (ADHD): a pragmatic within-group pilot evaluation. BMC Psychiatry. link.springer.com
  • Surman, C. B. H. & Walsh, D. M. (2022). Understanding the impact of stimulants on sleep in ADHD: evidence from systematic assessment of sleep in adults. CNS Drugs. link.springer.com
  • Fadeuilhe, C. et al. (2021). Insomnia disorder in adult attention-deficit/hyperactivity disorder patients: clinical, comorbidity, and treatment correlates. Frontiers in Psychiatry. PubMed
  • Cortese, S., Faraone, S. V., Konofal, E. & Lecendreux, M. (2009). Sleep in children with attention-deficit/hyperactivity disorder: meta-analysis of subjective and objective studies. Journal of the American Academy of Child and Adolescent Psychiatry. PubMed
  • DGPPN, DGKJP, DGSF u. a. (2018). Interdisziplinäre evidenz- und konsensbasierte (S3) Leitlinie ADHS im Kindes-, Jugend- und Erwachsenenalter. AWMF-Register Nr. 028-045. Kurzfassung (awmf.org)
  • Die Dargebotene Hand: Telefon 143, anonym und vertraulich. 143.ch

Wie geht es weiter?

Du möchtest wissen, ob eine ADHS-Abklärung für dich sinnvoll ist? Unter ADHS-Diagnostik findest du den Ablauf, unter Kosten der Abklärung die Abrechnung über die Krankenkasse. Erste Hinweise kannst du mit dem ADHS-Test für Erwachsene einordnen.

Medizinisch geprüft von

Laura Hallström, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie bei klaro ADHS

Laura Hallström

Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH
Laura Hallström ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie FMH und begleitet Patientinnen und Patienten in der ADHS-Therapie per Videosprechstunde. Sie prüft die medizinischen Inhalte auf klaro-adhs.ch.

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